Projekt: Hühnerstall, Heureka! Ein Dach – Teil 1

“Ich war auf dem Dach… meine Fresse ich war auf dem Dach und es ist nicht eingebrochen […]” – Das ist der O-Schrieb aus unserer Whatsapp-Familiengruppe, den ich verwendete, um meinen Eltern zu erzählen, dass ich die folgenden Arbeiten abgeschlossen hatte 😉 .

Wie ihr den ersten Zeilen vielleicht schon entnehmen konntet geht es heute um das Dach des Stalls. Schon seit langem habe ich ein improvisiertes in Form einer Plane drauf, aber hier sollte nun endlich mal etwas Vernünftiges hin. Da durch die beiden Seitenrahmen schon zwei Dachträger gegeben waren, nagelte ich jetzt nur noch 3 weitere 2,5m lange in der Mitte fest (wie immer 58 x 38mm). So kam ich auf einen Abstand untereinandern von etwas mehr als  0,4m. Ich wählte den Abstand so klein, da klar war, dass das Dach noch von einer Person begangen können werden musste, um später Dachpappe und Schindeln aufzunageln.
DSC_7761Dann habe ich insgesamt vier 18mm OSB-Platten zugesägt und nacheinander auf dem Dach verschraubt. Dies ging noch ohne Klettern, da ich die Platten von hinten nach vorne verlegt habe und somit eine Leiter im Stall aufstellen konnte. Für die kurze Abschluss Platte reichte dann eine Leiter vor dem Stall. Ich habe OSB-Platten mit Nut und Feder verwendet und diese deshalb vorher an allen Abschlusskanten mit der Handkreissäge entfernt. Die OSB-Platten habe ich nicht bis ganz nach vorne verlegt, einfach weil ich hier einen Fehler beim Bau der Türen gemacht habe. Ich wollte diese so hoch wie möglich machen, damit der Stall bequem zu betreten ist, aber hatte in dem Moment vergessen, dass hier auch noch eine Regenrinne montiert werden soll und darunter durch müssen die Türen noch aufgehen, hmpf. Und so habe ich das Dach an dieser Stelle eingekürzt um Höhe zu gewinnen. Eigentlich hätte ich es gerne etwas weiter herausragen lassen, gerade hier um die Türen vor eindringendem Wasser zu schützen. Naja, alles halb so wild, man lernt nie aus, aber vergesset ihr es nicht, wenn ihr Türen und Regenrinne an der gleichen Seite habt.

Anschließend habe ich Dachpappe etwas länger als nötig abgelängt, aufgerollt, auf das Dach gebracht, wider abgerollt und mit Dachpappnägeln befestigt. Wichtig, verlegt von unten nach oben und überlappend (mindestens 10cm), damit das Wasser nicht unter die Pappe läuft. Ich konnte nicht alle Stellen auf dem Dach von der Leiter aus erreichen und so kommen wir wieder zu der Szene vom Anfang 😉 . Eigentlich wollte ich z.B. meine deutlich leichtere Freundin die Tragfähigkeit des Daches testen lassen 😀 , aber nun war niemand da und ich schwang mit todesmutig zuerst auf die angrenzende Garage und dann Stück für Stück auf das Dach des Stalls. Ich bin eigentlich nicht davon ausgegangen, dass es mich (>>100kg) tragen kann, aber ich kann heute hier sitzen und Schreiben.

Damit ist das Dach erstmal ok. Fertig ist es noch nicht, denn über die Nägel kann immer noch langsam Wasser eindringen und schön ist das auch noch nicht. Aber dazu mehr in Teil 2, erstmal reicht das jetzt so.

Weiter zum nächsten Teil: Es werde Licht! Ein Fenster

 

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