Projekt: Hühnerstall, die erste Außenwand

Wie schon einmal erwähnt soll der Stall bald mit einer Seite an einer Garagenwand stehen. Somit komme ich an diese Wand des Stalls dann nicht mehr heran. Da der Stall gleichzeitig aber massiv an Gewicht zugelegt hat, viel mehr als ich es erwartet hatte, soll er möglichst bal umziehen und somit zuerst diese Wand, zumindest von außen, fertig gestellt werden. Im Idealfall hätte ich mit dem Drahtgeflecht, welches den Auslauf unter dem Stall schließt, angefangen, dieses war aber noch nicht da und so habe ich erst den gleichen Rauspund wie schon auf der Unterseite aufgeschraubt und lasiert. Dabei habe ich die Teile unten bündig und oben über das schräge Dach überstehend angeschraubt. Einmal fertig kann man so die Handkreissäge den Trägerbalken entlang laufen lassen und die ganzen Überstände pass genau entfernen. Aber Vorsicht! Das ist gar nicht so einfach wie es immer aussieht und die Säge braucht unbedingt Druck auf der Hinterseite sonst sägt ihr in den Trägerbalken, ist mir 2 mal passiert, bis ich es raus hatte (zum Glück ist es die Rückseite 😉 ).

Wie ihr auf den Fotos vielleicht gesehen habt, habe ich in der Zwischenzeit zusätzliche Verstrebungen in den Ecken angebracht, um den Rahmen weiter zu versteifen. Ich gehe zwar davon aus, dass die ganze Verkleidung den gleichen Effekt hat, aber gerade da einige Balken wegen der fehlenden Fenster auch fehlen und ich den Rahmen  trotzdem schon mal stabiler haben wollte habe ich mich dazu entschieden. Genutzt habe ich dafür nur Restholz, welches beim Ablängen angefallen ist. Und es klappt wirklich sehr gut, da bewegt sich jetzt nicht mehr viel und viel Gewicht kommt damit auch nicht hinzu. In jedem Fall sehr empfehlenswert ist dies für die Seite mit den beiden großen Türen (rechtes Bild, rechte Seite), denn diese werden durch die Türen geschlossen und nicht verkleidet. Somit würde die zusätzliche Versteifung hier fehlen.

DSC_7268

Zuletzt war dann auch der Drahtgitter da und ich habe dieses mit Klammern (Schlaufen oder Krampen genannt) wie sie unten zu sehen sind befestigt. Normalerwiese würde ich es tackern, da aber das Gitter derart stark ist, habe ich dem diesmal nicht getraut. Ja, Thema Drahtgitter: Ich kann euch nach sehr viel Recherche nicht sagen was man hier nehmen sollte, ich wollte an dieser Stelle einen, der Küken-, Fuchs- und Mardersicher ist. Ich habe viel zu dem Thema gelesen und die Varianz in den Angaben ist derart riesig. Ich habe mich am Ende für ein Gitter mit folgenden Dimensionen entschieden: 12,7mm Maschenweite und 1,05mm stark. Das gibt es zum Beispiel bei Drahtexpress. Wichtig ist, dass der Draht punktgeschweißt ist damit er nicht direkt auffleddert, sollte es mal an einer Stelle defekt sein. Ich denke, es gibt immer noch Stimmen, welche schreien werden, dass da alles Mögliche durchkommt, ich persönlich denke schon diese Version ist übertrieben, aber wir werden sehen und ich hoffe zum Wohle der Hühner, dass ich mich nicht irgendwann entschuldigen muss. So wie der Stall jetzt ist kann er endlich an seinen Bestimmungsort also werden wir dort als nächstes klar Schiff machen.

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